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Regattatermine 2012

Die Regattatermine am Lohheider See freundlicherweise zusammengestellt vom WSVRh könnt ihr hier einsehen:

http://lohheider-see.de/index.php?option=com_phocadownload&view=category&id=1&Itemid=35

Gruß,

Sigi

Aktualisiert ( Freitag, den 20. April 2012 um 22:11 Uhr )

 

Osterlehrgang für Laser an der Bever

Osterlehrgang an der Bever

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Wie jedes Jahr, fand in der Woche nach Ostern, der Osterlehrgang am RSCB statt. Dieses Jahr waren auch Laurin und ich dabei. Als wir am Montag ankamen, war guter Wind. Nachdem wir die Boote aufgebaut hatten, gab es eine allgemeine Begrüßung von Jürgen. Er erklärte uns alles, dann gab es Mittagessen. Nach dem Essen trafen wir uns noch mit unserer Gruppe. Dann ging es endlich raus. Draußen war guter Wind und wir fuhren zwei Rennen, so dass wir später erschöpft reinkamen. Den restlichen Abend, nach dem Essen, verbrachten wir Mädchen mit Quatschen.

Morgens wurden wir um viertel vor sieben vom ersten Wecker wach, auch wenn Frühsport erst um viertel vor acht begann. Wir joggten bis zum Nachbarverein und machten dort zwei mehr oder auch weniger tolle Spiele Lachend.Das Beste daran war die Musik die im Hintergrund lief. Auch heute war wieder guter Wind, weshalb wir schon kurz nach dem Frühstück rausfuhren. Wir übten Starts, umtrimmen und fuhren wieder Rennen. Vor dem letzten Rennen beschloss Ali, dass die beiden ersten nach dem Mittagessen spülen müssen. Auch wenn ich natürlich nicht spülen wollte, gab ich mir Mühe und war erste im 4.7. Der Wind hatte nochmal zugenommen, weshalb einige noch länger draußen blieben (Ich bereue es nicht draußen geblieben zu sein Stirnrunzelnd). Nach dem Mittagessen (es musste doch die Optis spülen) fuhren wir wieder raus. Wir wiederholten die Übungen vom vor dem Mittagsessen. Als der Wind weniger wurde, warfen Katrin und Ali Bälle ins Wasser mit denen wir „spielen“ lächelnd konnten. Außerdem holten die beiden Kuchen und verteilten diesen an uns. Nach dieser lustigen Pause kreuzten wir nochmal auf. Der Wind war gut und (fast) keiner hatte Lust reinzufahren, also blieben wir noch draußen. Nach einer langen Kreutz, fuhren wir überhalsig runter. Dann fuhren auch wir letzten rein. Heute verbrachten wir den Abend damit, dass wir alle zusammen Werwolf spielten. Es war sehr lustig, da eigentlich immer die gleichen als erstes gestorben sind. Um halb zwölf gingen wir ins Bett.

Der Frühsport am nächsten Morgen, war wieder ganz Ok. Nur das wir dieses Mal ein sehr sinnloses Spiel spielten. (Jeder hat sich einen Partner gesucht und musste diesem auf die Wade schlagen. Der Verlierer war der, der als erstes 10 Schläge bekommen hatte und musste zweimal hin und her sprinten.) Tanja und ich nahmen das Spiel nicht ernst, weshalb wir 4-mal hin und her sprinten mussten. Heute fuhren wir etwas später raus, da wir noch die Filme besprachen die Jürgen in den letzten zwei Tagen gemacht hatte. Auf dem Wasser machten wir wieder ein paar Startübungen. Nach dem Mittagessen hatten wir heute etwas länger Pause, auf dem Wasser begannen wir mit ein paar lustigen Sachen. Wir mussten im Stehen auf dem Vorwindkurs fahren, bis fast vorm Kentern krängen und nach einer Wende oder Halse das Schwert berühren. Auch heute gab es wieder Kuchen auf dem Wasser (Danke an die Trainer!!). Dann übten wir noch ein bisschen den Trimm, Halsen und Wenden. So dass wir am Abend erschöpft aber auch zufrieden reinfuhren(also mir ging es jedenfalls so). Den Abend verbrachten wir wieder mit Werwolf spielen.

Heute Morgen war kein Wind. Trotzdem begann der Tag mit Frühsport. Nach dem Frühstück beschlossen wir, erst mal nicht rauszufahren, sondern wir trafen uns und machten Theorie, danach gingen zum SVWu und spielten dort Rugby (wieder mit Musik). Manche (vor allem die Jungs) wurden sehr dreckig, da es in den letzten Tagen öfters mal geregnet hatte und so die Wiese sehr glatt und rutschig war. Zum Mittagsessen waren wir wieder im RSCB. Doch der Wind hatte sich immer noch nicht gebessert, so dass wir wieder zum SVWu wollten. Dieses Mal mit den Optikindern. Wer wollte konnte eine Runde mit dem MoBo der DLRG fahren, aber wir Mädchen entschieden uns dagegen und wurden von Ali direkt rüber gebracht. Als alle drüben waren, wurden 4 Mannschaften gewählt und wir spielten erst einmal Fußball und später dann wieder Rugby. Da einige wieder zurück zum anderen Club gingen, wählten wir neue Mannschaften und dieses Mal auch nur noch zwei. Das Spiel jetzt machte mir am meisten Spaß und mittlerweile war auch ich ziemlich dreckig. Als wir rüber mussten, hatte ich auch keine richtige Lust aufzuhören. Wir fuhren mit den MoBos rüber und gingen erst mal duschen. Heute wurde gegrillt, so zog sich das Essen dahin. Mir wurde ziemlich langweilig. Das ging einigen auch so, also suchten wir irgendein Spiel. Nach längeren überlegen, fiel Ali ein, dass er ja ein Kartenspiel mit hat. So spielten Ilvy, Annika, Ali und ich dann Mau Mau. Es kamen einige Leute dazu und Ali erweiterte noch die Regeln: Man durfte nichts mehr fragen, nicht mehr fluchen, nichts Falsches sagen/machen und man durfte nicht zu lange brauchen. Das machte das Spiel sehr lustigLachend. Irgendwann als alles weg waren spielten wir dann wieder Werwolf. Um ca. 1 Uhr waren wir im Bett.

Am nächstes morgen machten wir ein letztes Mal Frühsport. Heute nur bis zum Kreisverkehr. Dort dehnten wir uns und machten dann verschiedene Staffeln. Nach dem Frühstück ging es wieder aufs Wasser, da wir eigentlich fast alle zu spät waren mussten wir auf dem Wasser Liegestütze machen und danach den „Sonnengruß“. Es war nicht viel Wind, weshalb wir einige lustige Sachen machten, wie z.B. sich vorne auf den Baum zustellen oder ohne Ruder zu segeln. Als dann etwas Wind war kreuzten wir auf und übten Rollwenden. Heue wurde ich viel gefilmt, weil ich mal sehen wollte wo meine Fehler liegen. Als wir oben an der Staumauer angekommen waren, fuhren wir wieder runter und übten Rollhalsen, das klappte bei mir noch nicht so gut. Doch nachdem ich den Dreh dann ungefähr raushatte und einige Male gekentert war, gelang es mir doch. Dann mussten wir auch schon reinfahren. Wir bauten die Boote ab, dann gab es Mittagessen. Nachdem Mittagessen trafen wir uns nochmal oben im Jugendraum, besprachen die letzten Videos und redeten über die Woche im Ganzen. Unten ging es nach unserer Abschlussbesprechung direkt weiter mit der offiziellen Beendigung. Und danach ging es auch schon los mit den ganzen Verabschiedungen. Wir waren uns fast alle einig, dass wir wiederkommen wollen. Nach und nach fuhren dann alle nach Hause und irgendwann auch ich. Auf der Rückfahrt war ich zwar sehr müde, aber dachte die ganze Zeit an die letzte Woche, über die mir nur eine negative Sache einfällt: Es ging viel zu schnell um!!! Aber ich habe viel gelernt und viele nette Leute kennengelernt. Und eins steht fest: Ich werde auf jeden Fall wieder kommen!

Mein Dank geht an alle die das so toll hingekriegt haben und vor allem an die Trainer. Katrin, Jürgen und Ali haben ein tolles Training gemacht!!!

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Charlotte de Vries

GER 163604

Aktualisiert ( Mittwoch, den 25. April 2012 um 18:19 Uhr )

 

Sportbootführerschein - Binnen

 

Am Mittwoch 18. April 2012 beginnt der Kurs zum  Erwerb des Sportboot - Führerschein - Binnen.

Der Führerschein kann unter Segel und/oder Motor erworben werden, unter Segel ab 14 und unter Motor ab 16 Jahre.

Ort: Vereinsheim der Seglergemeinschaft Lohheider See, Orsoyer Allee 121 

Beginn: 19.00 Uhr

Ab sofort ist die Anmeldung auf dieser Website unter "Buchungen Feste und Veranstaltungen" möglich.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 0174 - 987 24 80

 

Aktualisiert ( Freitag, den 30. März 2012 um 06:32 Uhr )

 

YNGLING OPEN WORLDCHAMPIONSHIP 2012

Hallo liebe Vereinskameraden,

unser Mitglied Günter Spruytenburg hat an der

YNGLING OPEN WORLDCHAMPIONSHIP 2012

in Sydney Australien teilgenommen.

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Einige Eindrücke könnt ihr auf unsere Homepage hier unter Bilder "Yngling Open Worldchampionchip" sehen:

http://lohheider-see.de/index.php?option=com_phocagallery&view=category&id=5

Anbei noch sein wirklich gelungener und spannender Bericht dazu:

International Yngling World Campionship 2012 Sydney Australia

Schon 2009 stand Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales als Veranstal-tungsort für die Y-WM 2012 fest. Da hat sich mir irgendwann der Floh ins Ohr gesetzt, dass ich daran teilnehmen müsse. Zu meinem 70. Geburtstages 2010 wurde mir von meinen Gästen durch Geldgeschenke der Flug nach Sydney gesponsert.

Jetzt war die große Frage: Wer fliegt mit?

Ich war davon ausgegangen, gemeinsam mit Gerd Derksen und Frank Tetzlaff an den Start zu gehen. Daraus wurde aber nichts. Trotzdem habe ich Chris Harper schon bei der Y-WM 2010 in Lelystad angekündigt, dass ich in einundeinhalb Jahren im Januar 2012 zur Y-WM nach Sydney kommen würde.

2012 rückte immer näher, es gab für die Y-GER 244 kein Team und der evtl. Transport der AUS-ling gestaltete sich immer komplizierter und teurer. Bei der Y-WM 2011 auf dem Atter-see habe ich mit Chris Harper trotzdem schon das Bett im Clubhaus der 2012 schon 150 Jahre alten „Royal Sydney Yacht Squadron" (RSYS) festgemacht. Gleichzeitig haben wir verabredet, dass er mir eine vermessungsfähige australische Charter-Yngling und eine deutsch sprechende Crew besorgt.

Im August 2011 erst war es dann klar, dass ich nach Sydney zur Y-WM 2012 fliegen konn-te. Damit sich der Flug auch lohnte, plante ich nach der WM eine Busrundreise. Der Flug und die passende Rundreise von Sydney Richtung Norden, fast 3.00 km die Küste entlang auf dem Highway Nr. 1 nach Cairns im Bundesstaat Queensland, war schnell gebucht und Chris darüber informiert.

Der Transport von einem Satz Segel Y-GER244 als kostenloses Sportgepäck klappte bei der australischen Fluggesellschaft Quantas nicht. Aber der amtierende Weltmeister Maar-ten Jamin, Y-NED 355, war bereit, einen Satz Segel und eine Tasche mit Segelzeug mit zu 2 niederländischen Booten in einen der insgesamt drei 40-Fuß-Container für den 7-wöchigen Seetransport von Rotterdam nach Sydney zu packen. Zu dem Zeitpunkt war auch klar, dass Christian Dylla, der ohnehin als Vermesser nach Sydney flog, mit Astrid Schutt und Kai Morwinski mit der Segelnummer Y-GER 261 in einem Charterboot bei der WM star-ten würde. So haben wir dann beide Anfang Oktober bei der Regatta in Roermond Maarten unsere Segel mitgegeben.

Zwischenzeitlich hatte Chris mir zwei Schotten vermittelt, die die German International School Sydney besuchen und daher Deutsch sprechen. Es sind die Brüder Dieter und Liam Knierim, 17 bzw. 15 Jahre alt. Sie sind Catsegler und waren hoch motiviert, mit mir die Y-WM in der Yngling zu segeln.

Am Tag nach Weihnachten ging es dann endlich los. Mit dem ICE von Duisburg nach Frankfurt zum Flughafen und von dort mit Zwischenlandung in Singapur weiter nach Syd-ney, wo ich am Donnerstag, dem 29.12.2012, frühmorgens ankam. Der Weg vom Flugha-fen zur RSYS führte durch die City von Sydney und dann über die Harbour Bridge mit Blick auf die Oper und das Segelrevier zu dem noblen viergeschossigen Clubhaus der RSYS,

das fast auf der Spitze der Halbinsel Kirribilli , dem Stadtteil nördlich hinter der Harbour Bridge errichtet wurde.

Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, machte ich mich erst einmal mit dem neuen Um-feld vertraut. Im Regattabüro traf ich auf Chris Harper und seine Frau Jane. Im Clubhaus und auf dem Klubgelände stieß ich dann auf einige bekannte Gesichter aus der internatio-nalen Ynglingszene. Christian war auch schon da.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fanden vom 27. Bis 29. Dezember 2011 parallel Open Championships & Youth Gold Cup der Ynglinge statt. Da ich mich mit meinen Vorschotern erst für den nächsten Tag telefonisch verabredet hatte, habe ich das Angebot, zwei Wett-fahrten von einem Segler unter Motor aus zu beobachten, angenommen. Dabei konnte ich das Segelrevier für die WM 2012 erstmalig in Augenschein nehmen. Der „Harbour" ist ein natürlicher Hafen, der sich ca. 15-20 km vom Pazifik ins Landesinnere erstreckt, verschie-dene Seitenarme hat und in den mehrere Flüsse münden. Zwischen Pazifik und Harbour Bridge ist er ca. 6 km lang und im Mittel 2 km breit. Dort herrscht reger Verkehr von Frach-tern, Passagierschiffen, Fähren, Ausflugs-, Motor- und Segelbooten. Mittendrin 37 Ynglingsegler (bei der WM waren es dann 43). Der Wind im Segelrevier frischt in der Regel kurz vor Mittag auf 3 bis 4 Bft auf und hält bis zum späten Nachmittag an. Ideales Segelwet-ter trotz der auftretenden kurzen Welle. Und dazu fast immer der tolle Blick auf die Skyline der Stadt mit Wolkenkratzern, Harbour Bridge und Oper.

Am nächsten Tag traf ich erstmalig meine beiden Vorschoter Dieter und Liam. Nach der Begrüßung der Beiden und ihrer Mutter Belinda habe ich den Jungs ihre Team-Polohemden und einen Wimpel meines Heimatvereins SLS übergeben. Dann konnten wir uns um unser Charterboot kümmern. Dieter und Liam kannten die alte Yngling schon, denn sie hatten das Unterwasserschiff unter Anleitung von Bryan von der RSYS bereits zwei Tage lang mit Spachtel und Schleifpapier von Muscheln befreit. Das Unterwasserschiff sah nicht nur ent-sprechend aus, das ganze Boot war auch sonst arg heruntergekommen. Nur der Mast war neueren Datums. Bei der gemeinsamen Kontrolle stellten wir fest, dass Tauwerk fehlte, keine Hängegeschirre für die Vorschoter da waren und wir noch eine Rettungsweste brauchten. Da tauchte die Australierin Robyn Grosvenor auf. Sie kennt Sabine Schedlinski von deren Start bei der letzten Y-WM in Sydney. Robyn war auch bei der WM 2011 auf dem Attersee mit 2 österreichischen Vorschotern gestartet. Jetzt half sie uns mit Hängegeschir-ren und einer Rettungsweste aus.

Unsere Segel waren von Christian schon vermessen und lagen abholbereit im Vermes-sungsraum. Nachdem wir am Heck die Aussi-Bootsnummer überklebt, GER 244 und einem SLS-Sticker, sowie am Bug unsere Startnummer 23 und die Aufkleber der Sponsoren auf-geklebt hatten, ging es an die Vermessung von Boot und Mast. Die hakte immer wieder wegen fehlender Papiere oder anderer Dinge. Der Chefvermesser Peter klärte aber alles mit dem Vercharterer Chris. Wir hatten nach zwei Tagen endlich alle Häkchen auf den Vermessungspapieren komplett und konnten das Boot einkranen. Mit dem neuen Tauwerk, das ich gemeinsam mit Belinda als Fahrerin in Sydney beschaffen musste, war unser Boot komplett und nach dem Setzen und Trimmen des Mastes am späten Silvesternachmittag startklar. Ich verabredete mich mit Dieter und Liam für Neujahr 2012 gegen Mittag zum ersten Training.

Samstags, am Silvesterabend haben Christian, seine Frau, deren Freundin, Astrid, Kai und ich auf dem Clubgelände der RSYS verbracht, gemeinsam um 21:00 Uhr und um Mitter-nacht die Feuerwerke in ganz Sydney angesehen und um Mitternacht mit Sekt auf das neue Jahr angestoßen.

Neujahr, Sonntag, war unser erster Trainingstag. Schnell war klar, dass meine Vorschoter zwar hoch motiviert waren und viel Spaß am Segeln hatten, mit dem Spie aber leider nicht zurecht kamen. Ergebnis dieser Erkenntnis war, dass wir den Spie leider nur bei leichtem Wind bis etwa 3 Bft setzen konnten.

Nach einem weiteren Trainingstag ging es am Dienstag den 03.01. mit dem Practice Race endlich los. Das Ergebnis für uns war, dass mehrere korrodierte Schrauben im Bereich des Travelers ihren Geist aufgegeben hatten und unter Last abgebrochen waren.

Anschließend war die Siegerehrung der Open Championships 2011 und des Youth Gold Cup 2011. Ergebnisse siehe http://www.ynglingworlds2012.com, und dort unter Results – Open Worlds.

Während der Siegerehrung und der anschließenden Eröffnungszeremonie fuhr Chris, der Vater meiner Jungs, nach Hause, um Werkzeug und Schrauben zu holen. Währenddessen zog Dieter im Team-Shirt der Y-GER 244 die deutsche Flagge am Flaggenmast hoch. Ich konnte dann der Eröffnung nicht weiter beiwohnen, denn Chris war mit Werkzeug und Schrauben zurück und wir haben dann den Traveler mittschiffs festgeschraubt und damit das Boot wieder startklar gemacht.

Wir waren aber nicht die Einzigen, die Probleme mit ihrem australischen Charterboot hat-ten. Christian und seine Mannschaft mussten auch Material zukaufen und basteln bis ihr Boot als GER 261 startklar war. Ebenso erging es Johannes Richard vom Attersee, bevor er mit seinem Charterboot als AUT 333 aufs Wasser gehen konnte.

Dann verlor Christians Boot das Ruderblatt und musste 3 Wettfahrten lang an Land stehen, bis ein Ersatzruderblatt zur Verfügung stand und eingebaut war.

Trotzdem hatten wir aber alle insgesamt eine schöne Segelwoche in Sydney. Wir konnten auf einem der schönsten Segelreviere der Welt bei gutem Wetter die WM 2012 mitsegeln. Dazu hatten wir als Mitteleuropäer mit dem Wetter Glück. Weil die Aussis den kältesten Sommeranfang seit über 50 Jahren hatten, hatten wir angenehme Höchsttemperaturen unter 30 ° C.

Schön waren auch die National Partys. Bei unserer gemeinsamen Party der Deutschen mit den Schweizern und Österreichern war unsere Heimat Niederrhein durch „Köpi" und mehre-re Schnäpse gut vertreten.

Höhepunkt der Abendveranstaltungen war das Dinner in den exklusiven Räumen der RSYS. Es gab viele australischen Spezialitäten und zum Abschluss „Pavlova", die Baisertorte mit Sahne und Früchten, die bei keiner Feier in Australien und Neuseeland fehlt.

Am nächsten Tag war Spare Day, unser segelfreier Tag. Ich nutzte ihn, um mir die Vierein-halb-Millionen-Stadt Sydney ein wenig anzusehen. Vom RSYS-Clubhaus aus ging ich zu

Fuß durch den Stadtteil Kirribilli nahe am Ufer entlang, vorbei an „Kirribilli House", dem Wohnhaus der Premierminister Australiens, am Gouverneurspalast „Admiralty House", an alten Einfamilienhäusern sowie neuen Häusern mit exklusiven Eigentumswohnungen und dann über die Harbour Bridge, durch die alte Lagerstadt „The Rocks", am Fährhafen „Ferry Wharfes" vorbei zur Oper, dem „Sydney Opera House".

Anschließend bin ich durch den „Central Business District" (CBD) der Stadt geschlendert. Immer wieder musste ich über den Kontrast zwischen alter und neuer Bebauung staunen. Im CBD stehen zwischen den Wolkenkratzern für Büros und Verwaltungen überall noch alte Natursteingebäude in den Neo-Baustilen des Kolonialismus von Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts für die unterschiedlichsten Behörden, für Banken, Post, Krankenhaus, Museen, Kirchen usw. Am Rande zwischen Bebauung und Wasser befindet sich der Bota-nische Garten „Royal Botanic Gardens" im englischen Stil. Mein Ziel war dann der 305 m hohe Sydney Tower, ein Aussichtsturm mit einer Besucherebene in ca. 270 m Höhe. Von dort aus hatte ich einen grandiosen Blick über ganz Sydney, Kirribilli und unser Segelrevier, hinter dem man die Weiten des Pazifik erkennen konnte. Abschluss des Tages war die Fahrt mit einer Fähre, die mich wieder direkt in die Nähe des RSYS-Clubhause brachte. Von der Fähre aus hatte ich noch einen tollen Blick auf Oper, CBD und Harbour Bridge.

Der letzte Tag der Y-WM war am Sonntag, den 08.12.2012. Nach der letzten Wettfahrt hat-ten wir den Vorteil, dass wir nur unsere eigenen und die geliehenen Sachen von Bord neh-men mussten und das Boot aber an seinem Liegeplatz belassen konnten und nicht auskra-nen mussten.

Bei der Siegerehrung lagen wie bei der Y-WM 2011 Maarten Jamin mit seinem Team Jaap Smolders und Benno Berends auf dem 1. Platz und dahinter auf dem 5. Platz Anne-Christianne Kentgens mit Bruder Robert-Jan und Michel Peulen. Beide Teams haben auch an der Nikolausregatta des WSVRh Duisburg Ende November 2011 teilgenommen. WM-Ergebnisse 2012 siehe http://www.ynglingworlds2012.com,und dort unter Results – Open Worlds.

Nach der Siegerehrung bin ich von den Eltern meiner australischen Vorschoter zum Essen in ein Restaurant in der Nähe eingeladen worden. Für Dieter und Liam, Ihre Eltern Belinda und Chris, sowie ihre Großeltern Mary und Ottokar und mich war es ein schöner Abschluss von zehn gemeinsamen Segeltagen mit den Jungs. Wir hatten uns mit dem etwas maroden Boot arrangiert und auch ohne Spie gemeinsam viel Freude am Segeln mit der Yngling. Mir hat es Spaß gemacht, auf einem sehr schönen und vom Niederrhein aus sehr fernen Revier am anderen Ende der Welt zu segeln, eben „douwn under".

Da es abends während der Siegerehrung stark geregnet hatte, musste ich wie andere auch am nächsten Morgen einige Sachen und Segel wieder neu trocknen, bevor ich sie Anne-Christianne und ihrem Team für den Containertransport zurück nach Rotterdam übergeben konnte. Gegen Mittag bin ich dann mit dem Taxi zu dem Hotel im Süden Sydneys gefahren, wo ich abends Reiseleiterin und Reisgruppe für die anschließende ca. 3.000 km lange 12-tägige Australien-Busreise nach Cairns getroffen habe.

Günter Spruytenburg

Aktualisiert ( Freitag, den 20. April 2012 um 20:06 Uhr )

 
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